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Mailſpiel auf ſeine kuͤhne Herausforderung. Die Ehre iſt fuͤr mich genug; und du, mein treuer Bur⸗ ſche, ſollſt den Gewinn haben.“
Jerningham ſteckte die Boͤrſe mit gebuͤhrenden Dankſagungen ein.
„Jerningham,“ fuhr ſeine Durchlaucht fort, „ich weiß, du tadelſt mich, daß ich meine Plaͤne zu oft aͤndere; und, bei meinem Leben, ich habe dich ſo gelehrt daruͤber ſprechen gehoͤrt, daß ich ſelbſt dei⸗ ner Meinung geworden bin, und mich zwei oder drei Stunden hinter einander daruͤber gequaͤlt habe, daß ich nicht ſo beſtaͤndig auf einer Sache beharre, als ich unſtreitig werde, wann das Alter(wobei er ſeine Stirne beruͤhrte) dieſen Wetterhahn zu roſtig ma⸗ chen wird, um ſich mit jedem Luͤftchen zu drehen. Aber fuͤr jetzt, da ich noch Muth und Feuer habe, laßt ihn ſich drehen, wie die Fahne auf dem Maſt⸗ baum, welche dem Steuermann zeigt, wie er ſeinen Lauf richten ſoll; und wenn ich den meinigen veraͤn⸗ dere, ſo denke, ich bin gebunden, dem Gluͤck zu fol⸗ gen, und nicht, es zuruͤck zu halten.“
„Ich kann nichts von allem dieſem verſtehen, Ihre Durchlaucht,“ erwiederte Jerningham,„außer daß Sie einige vorgehabte Maaßregeln abgeaͤndert haben, und dabei gewonnen zu haben glauben.“
.„Sie ſollen ſelbſt urtheilen,“ ſagte der Herzog B 5


