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die der Staatsverbrechen angeklagt waren— Per⸗ ſonen, die wegen ihrer Geburt und ihrer Verhaͤltniſſe
gewoͤhnlich eine anſtaͤndige Behandlung zu erwarten
berechtigt, und zu belohnen vermoͤgend waren.
Der Wechſel der Gefangenwaͤrter ging bei Ju⸗ lian eben ſo unbemerkt voruͤber, als das muntre und belebte Bild des breiten und ſchoͤnen Fluſſes, der ihn nun aufnahm. Hundert Boote ſchoſſen bei ihnen voruͤber, welche Geſellſchaften, in Geſchaͤftsverrich⸗ tungen begriffen, oder zum Vergnuͤgen verſammelt, dahin trugen. Julian betrachtete ſie blos mit der ernſten Hoffnung, daß, wer auch immer ihn von ſeiner Treue durch die Hoffnung der Freiheit abwen⸗ dig zu machen geſucht hatte, aus der Farbe ſeines angenommenen Zeichens ſehen moͤchte, wie entſchloſſen er waͤre, der ihm angebotenen Verſuchung zu wider⸗ ſtehen.
Es war um die Zeit der Flut, und ein ſtarkes Boot mit Seegel und Ruder kam ſo geradezu auf das, in welchem Julian eingeſchifft war, los, als wenn es auf daſſelbe ſtoßen und ſich ihm an Bord legen wollte.„Haltet eure Karabiner in Bereit⸗ ſchaft,“ rief der Oberaufſeher zu ſeinen Gehuͤlfen. „Was zum Teufel koͤnnen dieſe Schurken wollen?“
Aber das Schiffsvolk in dem andern Boote ſchien ſeinen Irrthum bemerkt zu haben; denn ſie aͤnderten


