Teil eines Werkes 
4. Band (1822)
Entstehung
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ploͤtzlich ihren Lauf, und ſtießen in die Mitte des

Stroms, waͤhrend ein Ausbruch gegenſeitiger Schimpfreden zwiſchen ihnen und dem Boote, deſſen Fahrt ſie zu hindern gedroht hatten, erfolgte.

Der Unbekannte hat ſein Wort gehalten, ſagte

Julian bei ſich ſelbſt;ich habe das meinige auch gehalten.

Als die Boote einander ſich naͤherten, glaubte er ſogar von dem andern Boote Etwas, wie ein erſtick⸗ tes Klagen oder Seufzen zu hoͤren; und als der au⸗ genblickliche Laͤrm voruͤber war, fragte er den ihm zunaͤchſt ſitzenden Waͤrter, was das fuͤr ein Boot waͤre.

Seeleute von einem Kriegsſchiffe auf einer Luſtpartie, vermuth' ich, gab der Aufſeher zur Ant⸗

wort.Ich weiß ſonſt Niemand, der ſo unver⸗

ſchaͤmt ſein wuͤrde, auf das Koͤnigsboot los zu ſteuern; denn ich bin ſicher, der Kerl richtete das Steuer mit Abſicht. Aber vielleicht, Herr, wiſſen Sie mehr von der Sache als ich.

Dieſe Andeutung war hinreichend, Julian von weitern Fragen abzuhalten; und er blieb ſtill, bis

das Boot unter die duͤſtern Baſteien des Towers

kam. Die Flut fuͤhrte ſie unter einen finſtern Bogen hin, der am obern Ende des wohlbekannten Traitors⸗ Thors(Verraͤther⸗Thors) ſich ſchließt, das wie eine