Teil eines Werkes 
4. Band (1822)
Entstehung
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Geſanges, Julian mit einiger Erklaͤrung des Geſun⸗

genen zu beehren, entweder durch eine Ueberſetzung,

oder durch eine hiſtoriſche Anekdote, oder, wenn das Lied mit einem beſondern Theile ſeines eigenen er⸗ eignißreichen Leben zuſammenhing, durch deſſen Ge⸗ ſchichte, zufolge deren der arme kleine Mann das Ungluͤck gehabt hatte, von einem Raubſchiff gefangen und nach Marocco gebracht zu werden.

Dieſen Theil ſeines Lebens pflegte Hudſon zur Epoche vieler ſeltſamer Abenteuer zu machen; und, wenn man ihm ſelbſt glauben durfte, ſo hatte er viele wilde Streiche unter den Gegenſtaͤnden der Gunſt des Kaiſers in deſſen Serail veruͤbt. Aber obgleich wenige in der Lage waren, ihn uͤber Galan⸗ terie und Intrigue, deren Schauplatz ſo entfernt war, zur Rede zu ſtellen, ſo hatten doch die Offiziere

der Beſatzung von Tangier ein unter ihnen gangba⸗

res Geruͤcht, daß der einzige Nutzen, zu welchem die tyranniſchen Mohren einen Sklaven von ſo geringer Leibesſtaͤrke anwenden konnten, darin beſtand, ihn den ganzen Tag zu Bette liegen und Truthuͤhner⸗ Eier ausbruͤten zu laſſen. Die geringſte Anſpielung auf dieſe Sage pflegte ihn faſt wahnſinnig zu ma⸗ chen, und der ſchlimme Ausgang ſeines Zweikampfs mit dem jungen Crofts, welcher in muthwilligem Scherz begann und im Blutvergießen endigte, machte