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te, um ſeinen Brief auf der Poſt abzugeben, die Woh⸗ nung des Hrn. Richter Crosbie, und wurde zu glei⸗ cher Zeit durch die Stimme dieſes Stadtbeamten und des Landbeamten ſeines Gaſts, begruͤßt, weiche Beide ungeduldig auf das Eſſen warteten.
„Kommt, kommt, Mr. Fairford, die Edinburg⸗ her Uhr geht ſpaͤter, als die unſrige, ſagte der Rich⸗
ter.
„Kommt, kommt, junger Mann, ſagte der Laird, ich erinnere mich Enres Vaters wohl bei dem Kreu⸗ e, dreyßig Jahre ſinds— ich glaube, ihr ſeyd in
dinburgh ſo ſpaͤt daran als in London; um 4 Uhr nicht wahr?“
„So ſehr ſind wir nicht aus der Art geſchlagen, erwiederte Fairford, aber gewiß gibt es viele Leuts in Edinburgh, die ſo uͤbel berichtet ſind, daß ſie ihr Mittagsmahl bis 3 Uhr hinausſchieben, um volle Zeit zu haben, ihren Londner Correſpondenten zu antwor⸗
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„Londner Correſpondenten! ſaate Mr. Maxwell; was der Teufel hat denn das Volk von Alt⸗Reckin mit Londner⸗ Corre pondenten zu thun?“
„Die Kaufleute muͤſſen doch ihre Waaren haben, ſagte Fairford..
„Joͤnnten ſie nicht unſre ſchottiſchen Manufac⸗ turwaaren kaufen⸗ und ihren Kunden das Geld auf eine patriotiſche Weiſe aus den Taſchen holen?“
„Die Damen muͤſſen doch ihre Moden haben, ſagt Fairford.“
„Koͤnnen dieſe nicht ihren ſchottiſchen Mantel uͤber den Kovf nehmen, wie ihre Muͤtter? Ein Man⸗ tel von buntem Zeug und einmal im Jahre ein Haͤub⸗ chen aus Paris, das koͤnnte einer Graͤfin genuͤgen; ihr aber habt nicht viel ſolche mehr, ich glaube— Mareſchall, Airley, Winton, Wemyß, Balmerino— ja, ja, die Graͤfinnen und Damen von Stande wer⸗ den jetziger Zeit mit ihren Staatskleidern nicht viel Platz in eurem Ballſaal einnehmen.“


