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ſollten ebenfalls wohl bedenken, wie es in den Ohren eines engliſchen Staatsſecretairs klingen muß, daß ein geaͤchteter Veraͤther,(denn das iſt dieſer Herr) es nicht nur gewagt hat, ſeinen Aufenthalt in dieſem Koͤnigreiche zu nehmen, gegen deſſen Koͤnig er die Waffen getragen hat, ſondern daß ihn auch der Ver⸗ dacht trifft, mit offener Gewaltthat gegen die Perſon eines Unterthanen des Koͤnigs verfahren zu ſeyn, gegen einen jungen Mann, dem es weder an Freun⸗ den, noch an Vermoͤgen fehlt, um ſein Recht geltend zu machen.“
Der Richter blickte auf den jungen Advokaten mit einem Geſicht, worauf Mißtrauen, Unruhe und Beſtuͤrzung bezeichnet waren.„Ein verdruͤßlicher Handel“ ſagte er zuletzt,„ein verdruͤßlicher Handel, und es wird gefaͤhrlich ſeyn, ſich darein zu miſchen. Ich wuͤrde es ſehr ungern ſehen, daß Ihr gerade der Angeber eines unglucklichen Mannes wuͤrdet.“
„Dieß bin ich nicht geſonnen,“ antwortete Alan,
„ vorausgeſetzt, dieſer ungluͤckliche Mann und ſeins Freunde geben mir Gelegenheit mich uͤber die Sicher⸗ heit meines Freundes zu beruhigen. Wenn ich mit Mr. Redgauntlet ſprechen koͤnnte, und ſeine eigene Erklaͤrung vernehmen, ſo wuͤrde ich vermuthlich zu⸗ frieden geſtellt. Wenn ich gezwungen werde, ihn bey der Regierung anzugeben, ſo geſchieht dieß in einer neuen Eigenſchaft als Menſchenraͤuber. Ich bin nicht im Stande, auch iſt es mein Geſchaͤft nicht, es zu verhindern, daß er als geäͤchteter Verraͤther erkannt werde, der von dem Generalpardon ausgenommen
iſt.
„Mr. Fairford,“ fagte der Richter,,‚ wolltet Ihr den armen unſchuldigen Mann auf einen eitlen Ver⸗ dacht hin ungluͤcklich machen?“
„Nichts mehr davon, Mr. Crosbie; mein Be⸗
nehmen iſt feit beſtimmt, wenn nicht dieſer Verdacht entfernt wird.“ 3. „Wohlan denn,“ ſagte der Richter,„weil dem


