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Raſch durchſchritt er das Zimmer, und fuhr in einem Tone der Begeiſterung fort, der in Verbin⸗ dung mit einigen andern Seiten ſeines Benehmens eine üverreizte Einbilbungskraft anzudeuten ſchien, wider ſpraͤche nicht der allgemeine Charakter ſeiner Rede und ſeines Benehmens.
„Nichts,“ ſagte er in ernſtem, faſt melancho⸗ liſchem Tone, nichts iſt das Wort des Zufalls, nichts iſt die Folge des freyen Willens, die Freiheit, deren der Englaͤnder ſich ruͤhmt, giebt ihrem Beſitzer ſo wenig wahre Freiheit, als der Despotismus eines morgenlaͤndiſchen Sultans ſeinem Stlaven geſtattet. Der Uſurpator Wilhelm von Naſſau gieng auf die Jagd, und hielt ohne Zweifel fuͤr eine Handlung ſei⸗ nes königlichen Willens, daß das Pferd ſeines ge⸗ mordeten Opfers fuͤr ſein königliches Vergnugen ge⸗ ſattelt war. Aber der Himmel wollte es anders, und ehe die Sonne hoch Kand, koſtete das Straucheln des nemlichen Thiers an einem Gegenſtand, der ſo un⸗ bedeutend war, als ein Maulwurfshuͤgel, ſeinem ſtolzen Reuter das Leben, und ſeine angemaaste Krone. Glaubt Ihr, durch eine Wendung des Zuͤ⸗ gels waͤre dieß unbedentende Hinderniß vermieden worden Ich ſage Euch, es durchkreuzte ſeinen Weg ſo unausweichlich, als die ganze lange Kette des Cau⸗ caſus nur immer haͤtte thun konnen. Ja, junger Mann, im Thun und Leiden pielen wir nur die uns vom Geſchick, dem Leiter dieſes ſeltſamen Dramas, zugetheilte Rolle, vermoͤgen nicht mehr zu thun, als uns vorgeſchrieben, nicht mehr zu ſagen, als uns aufgegeben iſt; und doch ſchwazen wir viel von freiem Willen und Freiheit des Gedankens und der Hand⸗ lung, als ob Richard nicht ſterben, oder Richmond ſiegen innale, gerade ſo wie der Dichter es angeord⸗ net hat.
Nach dieſer Rede fuhr er fort mit verſchlunge⸗ nen Armen und zur Erde geſenkten Blicken auf und abzugehen; der Klang ſeiner Schritte, und der Ton


