49 er dem Eigenthuͤmer des Hauſes einen Blick zu, und winkte ſeinem Schreiber.) Oh ich wollte die Solvay waͤre ſo tief wie ſie breit iſt, denn koͤnnten wir doch hoffen, daß ſie uns in Ruhe laſſen wuͤrden.“
Nikolas ſprach einige Augenblicke mit dem Bitt⸗ ſteller allein, und ſtattete dann Bericht ab;„der Mann verlangt einen Graͤnz⸗Verhafts⸗Befehl, wie es ſcheint, die ſtellt man aber nur gegen Schuldner aus, er aber braucht einen, um einen Advokaten feſt nehmen zu laſſen.“
„Und warum dafuͤr nicht?“ fiel ihm Peter Pee⸗ bles frech in die Rede;„warum nicht, das moͤcht, ich doch gern wiſſen? Weigert ſich ein Tageloͤhner ſeine Arbeit zu vollenden, gleich zwingt Ihr ihn da⸗ zu,— laͤuft eine liederliche Dirne aus dem Dienſt, geſchwind ſchickt Ihr ſie wieder heim,— macht ſich ein Kohlenbrenner oder ein Salzhaͤndler bei Mond⸗ ſchein aus dem Staube, im Augenblick packt Ihr ihn wieder an den Hinterpfoten; und doch betraͤgt der Schaden nicht mehr als ein paar Kohlen oder ein paar Metzen Salz. Hier aber laͤuft mir ein Burſche mir nichts dir nichts weg, bricht ſeine Verbindlich⸗ keiten, und bringt mir einen Schaden von 6000 Pf.
Sterling, naͤmlich 3000 die ich gewinnen wuͤrde
und 3ooo die ich wohl verlieren werde, und Ihr,
der Ihr Euch nach der Gerechtigkeit nennt, koͤnnt
einem armen Mann nicht helfen, einen Ausreißer
4 Sengen Eine ſchoͤne Gerechtigkeit finde ich da bei u
„Der Kerl muß betrunken ſeyn,“ ſagte der Schrei⸗
„Nuͤchtern von allem, außer der Suͤnde,“ er⸗
wiederte der Supplikant;„ſeitdem ich das dieſſeitige
Ufer betrat, habe ich nicht mehr als einen Schluck kalt Waſſer zu mir genommen, und Gott weiß ob einer von Euch zu mir ſagen wird:„Hund, willſt Du triaken?“ 4
W Scott's Werke. XVII. 4


