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Der Richter ſchien von dieſen Worten geruͤhrt. „Hem— ſtille Freund,“ erwiederte er;„Du ſprichſt, als ſtaͤndeſt Du vor einem Deiner Bettelrichter— geh' hinunter— laß' Dir etwas zu eſſen geben, Freund (mit der Erlaubniß meines Freundes, ſeiner Gaſt⸗ freundſchaft zuvorzukommen) auch einen Schluck zu trinken, und ich gebe Dir mein Wort, dann findeſt Du ſo viel Gerechtigkeit bei uns, wie Du wunſcheſt.“
„Ich will Euer nachbarliches Anerbieten nicht ausſchlagen,“ ſagte der arme Peter Peebles, indem er ſich verheugte;„wuͤnſche Ew. Gnaden viel Gluͤck und Weisheit, um Euch in einem ſo außerordentlichen Fall richtig zu leiten.“
Als Peter Peebles eben das Zimmer verlaſſen wollte; ſo wollte ich doch einen Zeugen, der mich dem Richter guͤnſtig darſtellen konnte, nicht ſo weggehn laſſen. Ich trat alſo vor, gruͤßte ihn, und frug ihn, ob er ſich meiner nicht meyr erinnere?
„Er ſtarrte mich an, betrachtete mich von allen Seiten, nahm einige Priſen Taback, dann ſchien es ploͤtzlich, als lebe eine alte Ruckerinnerung in ihm auf.„Ob ich mich Euerer erinnere!“ ſagte er,„mei⸗ ner Treu, ich will's wohl glauben.— Ergreift ihn Gentlemen— Conſrabler, haltet ihn feſt— wo der liederliche Galgenvogel iſt, da iſt gewiß Alan Fair⸗ ford nicht weit.— Haltet ihn nur feſt, Meiſter Con⸗ ſtable; ich trage es Euch auf, denn ich muͤßte mich ſehr irren, oder er iſt Schuld an der ganzen Weg⸗ lauf⸗Geſchichte. Der iſt's ja, der den Narren Alan mit Wagen und Pferden und all' dem Teufelszeug, nach Koßlin und Preſton— pans und nach allen nichts⸗ nutzigen Orten, die er auffinden konnte mitſchleppte, Er iſt ein weggelaufener Student, er iſt's“
„Mr. Peebles,“ ſagte ich, thut mir nicht Un⸗ recht. Ich bin uͤverzeugt, daß Ihr mir mit Recht nichts Boͤſes nachſagen konnt, ſondern wenn Ihr wollt, dieſen Herren beweiſen konnt, das ich ein


