Teil eines Werkes 
17. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 3. Bändchen (1826)
Entstehung
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48 meinen Beinen die Poſt genommen, wobei ich frei⸗ lich hier und da einmal auch auf einem Leiterwagen, oder ſonſt einem Fuhrwerk aufſtieg. In Dumfries bekam ich Wind von ihm, und nun bin ich ihm auf die engliſche Seite hinuber nachgeſetzt, und moͤchte ei⸗ nen Verhaftsbefehl gegen ihn.

Mein theuerſter Alan, wie hoch ſchlug mir das Herz bei dieſer Nachricht! Du biſt mir nahe; und ich weiß wohl in welcher guͤtigen Abſicht; Du haſt alles verlaſſen, um mir zu Huͤlfe zu eilen; da ich Deine Freundſchaft, Deine Treue, Deine geſunde Vernunft, Deine ausdauernde Unermuͤdlichkeit kenne, ſo iſt es kein Wunder mehr, wennmeines Buſens Herr, um leichten Sinnes auf dem Throne ſitzt, daß die Froͤhlichkeit wieder unwillkuͤhrlich meine Feder be⸗ lebt, daß mein Herz dem Deinigen entgegen ſchlaͤgt, wie das eines Feldherrn dem Trompetenſchalle ſeines herannahenden Verbuͤndeten, ohne deſſen Huͤlfe die Schlacht verloren gehen muͤßte.

Ich ließ mich von dieſer freudigen Ueberraſchung nicht außer Faſſung bringen, ſondern fuhr fort mit der groͤßten Aufmerkſamkeit auf alles das zu hoͤren was bei dieſer ſonderbaren Sache geſagt wurde. Daß der arme Peter Peebles von einem ſeiner jungen Rath⸗ geber in der Parlaments⸗Halle zu dieſer wilden Gaͤnſe⸗ Jagd gereitzt worden war, hatte er ſelbſt zu verſtehen gegeben; aber er ſprach mit ſo viel Zuverſicht, daß der Richter in ſeinem Herzen wohl befuͤrchten mochte, einen Fehlgriff in der Sache zu thun. Und da bei

den Behoͤrden an den engliſchen Grenzen ſehr oft die

Furcht obwaltet, der groͤßere Scharfſinn ihrer Nach⸗ barn im Norden moͤchte ihre eigene Einfachheit uͤber⸗ liſten, ſo wandte ſich M. Forley mit ſorglichen Bli⸗ cken zu ſeinem Schreiber. Eh oh Nick, hol Dich der kannſt Du

denn nicht ſprechen? Da handelt es ſich mehr um

ſchottiſche Geſetze und um Schottlaͤnder.(Hier warf 1

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