Teil eines Werkes 
17. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 3. Bändchen (1826)
Entstehung
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4 weſenden, ehrenwerthen Freundes ſeyd alle Euere Geſtaͤndniſſe und noch dazu daß puf, eh ich ihn als eine achtbare Perſon lenne a ja doch, ja als eine höchſt achtbare und ehrenwerthe Perſon Konnt Ihr das leugnen? G.

Ich weiß nichts von ihm, wiederholte ich, nicht einmal ſeinen Namen, und ich habe ihn, wie ſchon geſagt, bis auf die letzten Wochen in meinem ganzen Leben nicht geſehn.

Wollt Ihr darauf ſchwoͤren? ſagte der ſonder⸗ bare Mann, der den Ausgang der Unterhandlungen zu erwarten ſchien, ſo ſicher wie eine Klapperſchlange threr Beute iſt, wenn ſie ſie einmal in ihrem Zauber⸗ kreiſe gebannt hat. Und waͤhrend er dieſe Worte mit tiefen Tönen ausſprach, ruͤckte er ſeinen Stuhl, ſo daß er hinter dem des Richters zu ſtehen kam, und weder dieſer noch ſein Schreiber ihn bemerken konnte. Dann ſchoß er ſo fuͤrchterliche Blicke auf mich, daß niemand, der ſie erblickte, ſie je vergeſſen kann. Ueber den Augen wurden die Runzeln der Stirn gelblich, ja faſt ſchwarz, und da wo die Augenbraunen ſich vereinigen, bildeten Sie einen Halbcirkel, oder viel⸗ mehr eine elliptiſche Form. Ich hatte einen ſolchen Blick in einer alten Teufelsgeſchichte beſchreiben hö⸗ ren, die ich zufaͤllig vor nicht langer Zeit erzaͤhlt be⸗ kam, wo dieſe tiefen, finſteren Verzuckungen der Stirnmuskeln, nicht ganz ohne Grund, mit der Form eines kleinen Hufeifens verſinnlicht worden waren.

Seiner Zeit erweckte jene Erzaͤhlung eine grauen⸗ volle Viſton meiner fruͤheſten Kindheit, und jetzt, da der erſtarrende, furchtbare Blick auf mich gerichtet war, ſo draͤngte ſie ſich noch lebhafter meiner Erinne⸗ rung auf. Die unbeſtimmten, ſchwankenden Ideen,

die jenes furchtbare Zeichen in meinem Gemuͤthe er⸗

weckt hatten, erſchreckten mich ſo ſehr, daß ich ſtarr und regungslos mein Auge auf das Antlitz richtete, wo es, ein ſchreckendrohender Bote, zu ſehen war; bis der geheimnißvolle Mann, indem er einen Augen⸗

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