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rend ſeine Augen von der Anſtrengung hervortraten, die er anwenden mußte um ſeinen Athem anzuhalten. Dann biies er ihn von ſich—„Wuh, Hum— punf — ha, ſeine Eltern nicht zu kennen, junger Mann. — Dann muß ich Euch als einen Landſtreicher ein⸗ ſtecken laſſen, auf mein Wort: Omne ignotum pro semibili, wie wir auf der Schule zu Aopleby zu ſagen pflegten, d. i. jeder, den der Landrichter nicht kennt iſt ein Spitzbube und ein Vagabund. Ha!— ei— lacht nur immerhin, Sir, doch zweifle ich ob Ihr den Sinn des lateiniſchen Satzes verſtanden haͤttet, wenn ich ihn nicht uͤberſetzt haͤtte.“
Ich dankte ihm fuͤr die neue Ausgabe des Sprich⸗ worts und fuͤr die Erklaͤrung die ich, ohne Beihuͤlfe, mir nie haͤtte traͤumen laſſen. Dann fuhr ich fort meine Klage mit groͤßerer Zuverſicht aus einander zu ſetzen. Der Richter war ein Eſel, das war ſonnen⸗ klar; ſo unwiſſend aber konnte er doch unmoglich ſeyn, daß er das Nothwendigſte in einer ſo klaren Sa⸗ che nicht einſehen ſollte. Ich ſetzte ihn alſo von dem Aufſtand in Kenntniß, der auf der ſchottiſchen Seite
des Meerbuſens von Solway Statt gefunden hatte;
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erklaͤrte ihm wie ich in meine gegenwaͤrtige Lage ges rieth und bath ſchluͤßlich, er moͤchte mich in Freiheit ſetzen laſſen. Ich vertheidigte meine Sache ſo gut als moͤglich, indem ich von Zeit zu Zeit einen Blick auf die Gegenpartie warf, die ſehr gleichguͤltig die Hef⸗ tigkeit anhoͤrte, mit der ich klagte..
Als ich endlich aufhoͤrte, weil ich in einer ſo kla⸗ ren Sache nichts mehr zu ſagen wußte, ſo erwiederte der Richter:„hum, ei— ja doch wunderbar! alſo das iſt die Dankbarkeit, die Ihr dieſem guten Herrn fuͤr die Muhe und Sorge zeigt, die er fur und um Euch
atte?
„Ich geſtehe ein, Sir, daß er mir das Leben ein Mal, vielleicht zwei Mal gerertet hat, aber dieſe That gibt ihm noch kein Recht uͤber meine Perſon. Den⸗ noch aber verlange ich weder Beſtrafung noch Nache;


