. 3⁰ bie nnb da etwas eutſchluͤpfen, was mir nuͤtzlich ſeyn
unte. 5
„Pflegt der Squire gewoͤhnlich die Brieftaſche durchzuſehn, Dorcas?“ fragte ich anſcheinend gleich⸗ gültig...
„ Ja freilich,“ ſagte Dorcas,„neulich warf er
mir eineh Brief an den Muͤller Raff heraus, weil er ſagte—⸗ „Schon gut, ich will ihn mit dem Meinigen nicht belaſtigen,“ ſagte ich,„Dorcas, ich will aver bafär an ihn jelbſt ſchreiben, aber wie ſoll ich ihn an⸗ reden?“
„Heh.“ war Dorcaſens Zuflucht.
„Ich meine, wie man ihn nennt? wie ſein Na⸗ me iſt?
„Das muͤſſen Ew. Gnaden wohl am beſten wiſ⸗ ſen,“ jagte Dorcas.
„Ich muß es wiſſen?— Alle Teufel! bald reißt mir die Geduld.“
„Nicht doch; bleiben Ew. Gnaden in den Schran⸗ ken der Geduld— beunruhigen Sie ſich nicht. Was ſeinen Namen anbelangt, ſo ſagt man er habe mehr als einen in Weſtmoreland uns an den ſchottiſchen Küſten. Er iſt aber, die Fsgozeit ausgenoamen, we⸗ nig hier, und dann nennen wir in Sqarre ſchlecht weg; ſo macht es auch mein Herr und ſeint Frau.“
„Iſt er gegenwaͤrtig hier?“ ſagte ich. 3
„Jetzt grade nicht; er iſt auf der Hirſchjagd, wie ich gehoͤrt habe, nach Tatterdab zu, aber er kommt und geht wie der Sturmwind.“
Ich brach die Uaterredang ab, nachdem ich der Oorcas etwas Geld aufgedrungen hatte um ſich Baͤu⸗ der dafuͤr zu kaufen, was ſie o ſehr entzuckte, daß ſie ausrief:„Ach Gott, mag Chriſtal Nixon immerhin Schlimmes von Dir ſagen, Da biſt doch ein höflicher Gentleman, und auch anſtaͤndig bei den Fraueu.“
Da es aber nicht gut iſt gar zu anſtandig bei den Frauen zu ſeyn, ſo fuͤgte ich zu meinem Kronenthaler


