Teil eines Werkes 
17. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 3. Bändchen (1826)
Entstehung
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die Laͤden des Wagens in die Hoͤhe, nachdem er ein Zeichen zum Fortfahren gegeben hatte.

Als der Kutſcher den Wagenſchlag öffnete, erblickte ich beim Schimmer einer Blendlaterne die Zuͤge mei⸗ nes neuen Begleiters, und war faſt ganz ſicher, daß ich in ihm den Diener des Bandenanfuhrers vor mir habe, den ich fruͤher in ſeinem eigenen Hauſe zu Brokenburn geſehen hatte. Um ſicher zu gehn, frug ich ihn, ober nicht Chriſtal Nixon hieße.

Was geht Euch anderer Leute Name an? ant⸗ wortete er muͤrriſch,der ihr den Eures Vaters und Euerer Mutter ſelbſt nicht kennt?

Ihr aber kennt ſie, wahrſcheinlich? rief ich hef⸗ tig aus.Ihr kennt ſie! und die Behandlung, die ich jetzt erdulde, ſteht mit dieſem Gebeimniß in Verbin⸗ dung. Ja, ſo muß es ſeyn; denn in meinem Leben habe ich niemanden beleidigt. Sagt mir die Urſache meines Ungluͤcks, oder verhelft mir vielmehr zu mei⸗ ner Freiheit und ich will Euch reichl ch belohnen.

Ja, ja, erwiederte mein Wärter,aber wozu ſollte man Euch die Freiheit geben, da Ihr ſie nicht wie ein Gentleman zu gebrauchen wißt, ſondern Euere Zeit mit Quäkern und Geigern und ſolchem Lumpen⸗ geſindel zubringt? Wäre ich Euer hm, hm, hm.

Hier hielt Chriſtal plötzlich inne, wie es ſchien, weil ihm eine Nachricht entſchlüpfen wollte. Ich bat ihn nochmals ſich freundſchaftlich gegen mich zu betra⸗ gen, und verſprach ihm das ganze Cavital, das ich bei mir hatte, das gar nicht unbedeutend war, wenn er mir zu meiner Flucht behülſtich ſeyn wolle.

Er horchte, als wäre ihm der Vorſchlag nicht un⸗ angenehm, und antwortete mit milderer Stimme als zuvor.Aber man fängt die alten Vögel nicht mit Enrelt, mein Herr. Wo habt Ihr denn die Gold füchſe, mit denen Ihr ſo um Euch werft? aA. 3Ich will Euch das Geld gleich geben, und zwar in Banknoten, ſagte ich; aber indem ich mit meiner Hand in der Bruſtfaſche wühlte, ſo fand ich, daß mein

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