Teil eines Werkes 
17. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 3. Bändchen (1826)
Entstehung
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19 konnte ich zu meinem Beſchützer oder zu meinem Un⸗ terdrücker(denn er verdiente beide Benennungen) nur die Worte ſagen:Ihr wollt mich alſo nicht ermor⸗ den?

Indem er mir antwortete, lachte er, aber es war ein Gelächter, das ich nie wieder hoͤren möchte:Ihr glaubt wohl, ſonſt hätte ich den Wellen die Ardeit üͤberlaſſen? Aber wenn der Schafer ſeine Schaafe aus dem Waſſer zieht, geſchieht es wohl um ihnen das Leden zu retten? Schweige aber mit Fragen und Geſpraͤchen. Was ich thun will, das kannſt Du eben ſo wenig errathen oder verhindern, wie ein Mann mit ſeiner hohlen Hand die Solway ausſchoͤpfen kann.

Ich war zu ſehr erſchoͤpft, als daß ich haͤtte ant⸗ worten koͤnnen; und da ich an allen Gliedern gelahat und erſtarrt war, ſo mußte ich es ohne Widerſtaud dalden, das man mich auf ein Pferd ſetzte, das man zu dieſem Eadzwecke hergebracht hatte. Mein furcht⸗ barer Fuͤhrer ritt auf dieſer, eine andere Perſon auf jener Seite, und ſo hielten ſie mich aufrecht im Sat⸗ tel. Auf dieſe Weiſe ſetzten wir unſere Reiſe auf Neben wegen fort, mit denen mein Begleiter eben ſo ver⸗ traut wie mit den gefaͤhrlichen Pfaden am Solway war.

Endlich, nachdem wir ein Labyrinth, dunkler, en⸗ ger Neoenweg⸗ durch vandert, und mehr als eine ran⸗

², öde Haide darchtcnitren harten, befanden wir uns an Eingang einer Lanoſtraße, wo eine vierſpaͤnnige Egaipage unſere Ankunft zu erwarten ſchien. Zu mei⸗ ner großen Erleichterung aͤnderten wir nun unſere Aer zu reiſen; denn die Beraͤubung und das Kopfweh hatten ſich wieder ſo heftig eingeſtellt, daß ich ganz und gar außer Stand geweſen waͤre, ſelbſt mit der Unterſtützung meiner Fuͤhrer, auf dem Pferde zu ſitzen.

Mein verdachtiger, gefaͤhrlicher Gefaͤhrte gab mir durch Zeichen zu verſtehen, ich ſollte in den Wagen ſeigen der Main der zur linken Seite Seines p er des geriiten wie, ſtieg nach mir ein, un⸗ zog