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ſpricht von einem Morde, doch mag das nur ſo geſagt ſeyn. Da der junge Gentleman ziemlich unregelmaͤßig lebte, ſo lange er ſich in dieſer Gegend aufhielt, ſo wie er z. B. mehr als einmal meine Einladung zum Mittageſſen ausſchlug, um mit wandernden Bierfied⸗ lern und ſolchem Volke im Lande berum zu ſtreifen, ſo wollen wir hoffen, daß ſeine gegenwaͤrtige Abweſen⸗ heit abermals die Folge eines Jugendſtreichs iſt; weil aber ſein Diener ſich bei mir nach ſeinem Herrn er⸗ kundigt hat, ſo hielt ich es fuͤr wohlgethan, Sie durch die Poſt davon in Kenntniß zu ſetzen. Nur noch ſo viel, daß unſer Sheriff eine Unterſuchung angeſtellt hat, und einen oder zwei von den Aufruͤh⸗ rern in Verhaft nehmen ließ. Kann ich Ihnen in der Sache dienlich ſeyn, indem ich entweder den Mr. La⸗ timer als vermißt anzeige und eine Belohnung für den⸗ jenigen beſtimme, der Nachrichten von ihm geben kann, oder ſonſt auf eine Weiſe, ſo werde ich Ihren wer⸗ then Befehlen gehorchen, da ich ſtets zu Ihren Dien⸗ ſten bereit, mich achtungsvoll nenne 1 William Crosbie.“
Als Mr. Fairford dieſen Brief empfangen und durchgeleſen hatte, war ſein erſter Gedanke, ihn au⸗ genblicklich ſeinem Sohne mitzutheilen und ſogleich eine Eſtaffette oder einen köͤniglichen Gerichtsboten mit den nöthigen Vollmachten abzutſenden, um die ge⸗ naueſten Nachforſchungen nach ſeinem ehemaligen Ga⸗ ſte anzuſtellen.
Er wußte wohl, daß die Sitten der Fiſcher zwar ranh, aber doch nicht gerade wild und blutgierig ſind; und man hatte Beiſpiele, daß ſie ſich einiger Perſonen, welche ſich in ihren Schleichhandel miſchen wollten, be⸗ maͤchtigt, und ſie nach der Inſel Man, oder nach ei⸗ nem Orte geſchleppt hatten, wo ſie einige Wochen ge⸗ fangen gehalten wurden. Natuͤrlicherweiſe mußte alſo Mr. Fairford uͤber das Schickſal ſeines ehemaligen Hausgenoſſen ſehr beunruhigt ſeyn, und waͤre der Au⸗ genblick minder wichtig geweſen, ſo haͤtte er ſich gewiß


