Teil eines Werkes 
16. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 2. Bändchen (1826)
Entstehung
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109: Verheimlichung wegen, die er gegen den Sohn ſeiner Hoffnungen und ſeiner Wuͤnſche angewandt hatte, et⸗ was gedemuͤthigt.

Am Morgen des verkbaͤngnißvollen Tages hatte naͤmlich Mr. Alerander Fairford von ſeinem Correfpon⸗ denten und Freunde, dem Provoſt Grosbie von Dum⸗ fries, einen Brief folgenden Inhalts erhalten:

Mein werther Herr! Ihre geehrte Zuſchrift vom 25. v. Mts. durch

Guͤte des Herrn Darſie Latimer ward mir richtig zu⸗ geſtellt, und ich erwies dem jungen Gentleman ſo viel Aufmerkſamkeiten, als er anzunehmen fuͤr gut fand. Der Zweck meines gegenwaͤrtigen Schreibens iſt zwei⸗ fach. Erſtlich glaubt der Magiſtrat, es ſey jetzt Zeit, die Sache mit der Mahl⸗ und Muͤylen⸗Gerechtigkeit in Anregung zu bringen; er glaubt mit Beweiſen no⸗ viter repertum Sie in den Stand ſetzen zu loͤnnen, den Rechten und dem Brauch der Stadt hinſichtlich der grana invecta et illata eine groͤßere Ausdehnung ver⸗ ſchaffen zu koͤnnen. Betrachten Sie ſich alſo als be⸗ vollmaͤchtigt, mit Herrn Peſt daruͤber zu ſprechen, und legen Sie ihm auͤtigſt die Akten vor, welche Sie durch den Poſtwagen erhalten werden. Der Magiſtrat glaubt, zwei Guineen für Sporteln wuͤrden hinreichen, da Mr. Weſt ſchon 3. Guineen für die Original⸗Urkunde erhielt.

1 Ich benutze dieſe Gelegenheit, Sie zu benachrich⸗ tigen, daß unter den Fiſchern am Solway ein großer Aufruhr ausgebrochen iſt, bei welchem ſie nicht allein auf eine höchſt eigenmaͤchtige Weiſe die Pfahlnetze au der Mundung des Fluſſes zerſioͤrten, ſondern voch uͤberdieß das Haus des Quaͤker Geddes(eines der Haupttheilnehmer an der Pfahlnetz⸗Fiſchfang⸗Geſell⸗ ſchafe) angegriffen und ſtark beſchaͤdigt haben. Be⸗ dauere hinzufugen zu muſen, daß der junge Mr. La⸗ timer in den Streit verwickelt war, und daß ſeit der Zeit alle ferneren Nachrichten uͤber ihn mangeln. Man

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