51
die Quittung verbrannt werden ſollte, der Laird warf ſie alſo mit ſeinen eigenen Haͤnden in's Camin. Den⸗ noch aber verbrannte ſie nicht; ſondern weg flog ſie durch den Schornſtein, Funken ſpruͤhend, und ziſchen? wie eine losgelaffene Rakete.
Mein Großvater ging hinab in das Pfarrhaus; der Pfarrer aber, nachdem er ihm die ganze Geſchichte erzaͤhlt hatte, ſagte, es waͤre ſeine ernſte Meinung, daß, obgleich mein Großvater ſehr weit gegangen ſey, indem er ſich mit gefaͤhrlichen Dingen ſelbſt in Ver⸗ ſuchung gebracht haͤtte, er aber doch den Lockungen des Deufels(mit Eſſen und Trinken) widerſtanden babe, auch verweigert haͤtte, ihm durch das anbefoh⸗ lene Pfeifen zu huldigen, ſo hoffe er auch, daß wenn Steenie küͤnftig einen ordentlichen, vorſichtigen Lebens⸗ wandel fuͤhren wollte, der Satan vom Laufe der Zeit wenig Nutzen haben wuͤrde Und wirklich verſchwor ſich mein Großvater aus eigenem Antriebe das Pfeifen und den Branntwein auf lange Zeit hinaus— ſelbſt als das Jahr verſtrichen und der verhaͤngnißvolle Tag voruͤber war, wagte er es nur ſelten, das Inſtrument zu ergreifen, oder ſich mit einem Glas Usquebaugh zu erfriſchen.
Sir John ſtutzte ſeine Geſchichte mit dem Affen auf, wie es ihm beliebte; ſo daß manche noch heuti⸗ gen Tages glauben, der Grund der ganzen Sache laͤge in der diebiſchen Natur des Thiers. Andere hingegen wollen ſich es nicht ausreden laſſen, daß es keineswego der boͤſe Feind geweſen waͤre, den Dougal und mein Ahne im Zimmer des Lairds geſehen haͤtten, ſondern das boshafte Thier, der Major, der auf dem Sarge ſeine Sprunge trieb; und was das Pfeifen nach dem Tode des Lairds betraͤfe, ſo haͤtte das der ſpitzb ibiſche Affe ſo gut wie der Laird ſelbſt gekonnt, und wohl nuch beſſer. Aber der Himmel kennt die Wahrheit, die zu⸗
1 5 Predigers herauskam, nachdem
Sir John und ihr Ehemann ſchon laͤngſt im Grahe
ſchlummerten. Dann aber mußte mein Großvater, um 4..


