50 dem boshaften Geſchoͤpf, dem Major Weir zur Laſt, und verſchwiegen Euren Traum im Walde von Pit⸗ murkie. Ihr hattet ja üͤberdieß zu viel Branntwein zu Euch genommen, als daß Ihr alles mit Gewiß⸗
heit behaupten koͤnntet, auch die Quittung da(die Hand zitterte ihm, als er ſte in die Höhe hob)— das iſt ein wunderliches Aktenſturk, ſo wollen wir ſie denn, denke ich, ruhig in's Feuer werfen.“
„Halt, halt, ſo wunderlich es auch ſeyn mag, ſo iſt es doch ein Zeugniß fuͤr die Zaylung meiner Rente,“ ſagte mein Großvater, der vielleicht fuͤrchten mochte, den Nutzen der Quittung zu verlieren.
„Ich will den Inhalt zu Euren Gunſten in das Zinsbuch eintragen, und es Euch mit meiner Hand quittiren,“ ſagte Sir John,„und zwar ſogleich. Und kannſt Du, Steenie, uͤber die Sache Deine Zunge im Zaume halten, ſo ſollſt Du kuͤnftig weni⸗ ger Zins zahlen.“
„Schoͤnen Dank, Cw. Enaden,“ ſagte Steenie, der nun wohl ſah, von melcher Seite her der Wind blies,„ohne Zweifel werde ich genau dem Befehle Ew Gnaden gehyorchen; doch moͤchte ich gern uͤber die Sache mit irgend einem einſichtsvollen Geiſtlichen reden, denn mir will die Art von Vorladung nicht ſonderlich behagen, die der Vater Ew. Gnaden——
„Nenne das Trugbild nicht meinen Vater,“ un⸗ terbrach ihn Sir John.
„Nun gut; aſſo das Ding, das ihm aͤhnlich ſah,“ ſagte mein Großvater;„er ſprach davon, daß ich nach einem Jahre wieder kommen ſollte, und das laſtet nun auf meinem Gewiſſen.“
„Auch gut meinetwegen,“ ſagte Sir John, „liegt Euch die Sache ſo ſchwer auf dem Herzen, ſo konnt Ihr mit dem Pfarrer des Kirchſprengels re⸗ den; er iſt ein ſanfter Mann und nimmt um ſo viel mehr Ruͤckſicht auf die Ehre meiner Jamilie, da er guf eine Patronatsſtelle hofft.“
Nun willigte mein Vater gern darin ein, daß


