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zu erzürnen wagte; denn die Fluͤche, die er ausſtieß, die Wuth, in die er gerieth, und die Blicke, die er ſchoß, machten, daß man ihn manches Mal fuͤr einen eingefleiſchten Teufel haͤtte halten koͤnnen.
Nun aber war mein Großvater kein Haushalter — nicht grade als waͤre er ein Verſchwender geweſen, aber er beſaß eben nicht die Kunſt, zu ſparen, und ſo war er zwei Termine ruͤckſtaͤndigen Zins ſchuldig. Den erſten um Pfingſten, ließ er mit ſchoͤnen Worten und mit Pfeifen verſtreichen; aber als Martini kam, da erſchien eine Vorladung des Grundherrn, Steenie ſolle am Verfalltag puͤnktlich mit dem Grundzins einhalten oder das Guͤtchen raͤumen. Sauere Mühe koſtete es, das Silber zuſammen zu bringen, aber er hatte viel gute Freunde und endlich trieb er es doch zuſammen—
tauſend Mark— das Meiſte gab ein Nachbar her,
Laurie Lapraik— ein feiner Geſell. Laurie beſaß Geld und Gut— konnte mit den Hunden bellen und mit den Haſen laufen— konnte Whig oder Tory,
Heiliger oder Suͤnder ſeyn, wie grade der Wind bließ. Jetzt alſo war er ein Anhaͤnger der Revolution, doch liebte er auch eine tuͤchtige Stimme und ein Pfeifen⸗ ſtuͤkchen in ſeinen Nebenſtunden zu hoͤren; und vor Allem glaubte er, das Guͤtchen zu Primroſe⸗Knowe biete fuͤr das Geld, das er meinem Großvater geliehen hatte, Sicherheit genug dar.
Mit ſchwerer Baͤrſe und leichtem Herzen wanderte alſo mein Großvater dem Schloſſe Redgauntlet's zu, herzlich froh, dem Zorn des Lairds entgangen zu ſeyn. Gut; das Erſte, das er auf dem Schloſſe hoͤrt, iſt, daß Sir Robert vor Wuth, daß er nicht vor zwoͤlf Uhr gekommen ſey, einen Anfall vom Podagra bekom⸗ men habe. Es waͤre wohl nicht ſo ganz wegen des Geldes, meinte Dougal, ſondern weil er meinen Groß⸗ vater nicht gern fortjagen mochte. Dougal freute ſich⸗ meinen Großvater zu ſehn und fuͤhrte ihn in das mit Eichenholz getaͤfelte Wohnzimmer; da ſaß der Laird in ſeiner gewoͤhnlichen Einſamkeit, nur ein großer, haͤß⸗
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