rend, verbeugend, das entſchuldigend zuruͤckließ, was ihr allenfalls mißfallen haben moͤchte, obgleich die ganze Beleidigung darin zu beſtehen ſchien daß ſie mich juͤn⸗ ger fand als meinen Vater. 4
Sie oͤffnete die Thuͤre— ging hinaus— eilte uͤber den Gang; wandte ſich um die Straſſenecke, und ſteckte, glaub' ich, die Sonne in die Taſche indem ſie verſchwand, ſo ſchnell ſchien vor meinen Augen Finſterniß und Nacht die Straße zu verdunkeln, als ſie nicht mehr ſichtbar war. Beſinnungslos ſtand ich einen Augenblick da, und dachte nicht daran, welchen Schatz an Unterhaltung ich unſe⸗ ren wachſginen Freunden auf der anderen Sei des ſeus gewaͤhren mußte. Dann ſtieg der G auf, ihr nachzulaufen, um wenigſtens Gewißh r langen wer oder was ſie war. Ich aufund davon— ren⸗ ne durch den eingezaͤunten Raſenplatz, wo ſie nicht mehr zu ſehn war und frug einen der Faͤrbersburſchen, ob er keine Lady den Raſenplatz hinab habe gehen ſehen, oder ob er nicht bemerkt haͤtte, welchen Weg ſie eingeſchlagen habe.
ine Leddyk!“— ſagte der Faͤrber indem er mich mit einer Regenbogenmiene anſtarrte,„Mr. Alan was rackt Euch an daß Ihr, wie unſinnig, ohne Hut her⸗ umlauft?“
„Der Teufel hole meinen Hut!“ antwortete ich, rann aber doch zuruͤck ihn zu holen, raffte ihn auf, und lief ſpornſtreichs wieder davon. Als ich aber die Ecke des Raſenplatzes zum zweiten Mal erreichte, hatte ich doch ſo viel Einſicht, einzuſehen, daß nun alle Nachforſchungen unnuitz ſeyn wuͤrden. Dann ſah ich auch meinen Freund, den Farbersgeſellen in vertraulicher Unterredung mit ei⸗ nem Genoſſen ſeiner Zunft und war uͤberzengt daß ſte von mir ſprachen, denn ſie lachten zuſammen. Auch hatte ich keine Luſt durch ein nochmaliges Rennen das Gericht zu beſtaͤtigen das wahrſcheinlich vom Campells Platz bis zu den Stufen des Mealmarket gedrungen waͤre, daß naͤm⸗ lich der Adyocat Fairford toll geworden waͤre; alſo ſchlich ich fille wieder in mein Zimmer zurtck.


