Teil eines Werkes 
15. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 1. Bändchen (1826)
Entstehung
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1³3² Achter Brief.

Alan Fairford an Darſie Latimer.

Du magſt Deine Fluͤgel zuſammen ſchlagen und kraͤhen ſo viel Du willſt. Du gehſt auf Abentheuer aus, zu mir kommen ſie ungeſucht, ach und wie lieblich kamen meine, da ſie in Form eines Clienten einer ſchoͤnen Clientinn ſogar, erſchienen. Was denkſt Du dabei, Darſie, der Du ſo ein geſchworener Anhaͤnger der Damen biſt? Kann ſich das nicht mit Deinem Aben⸗ theuer, Salme zu Pferd zu erjagen meſſen, und die Ge⸗ ſchichte von einem ganzen Stamme Breitrandiger ver⸗ dunkeln? Doch ich muß methodiſch verfahren,

Als ich heute aus dem College zuruͤck kam, erſtaun⸗ te ich ſehr, ein breitgezogenes Lachen die ſtarre Phiſiog⸗ nomie des treuen James Wilkinſon ausdehnen zu ſehen; was, da der Umſtand vielleicht nur ein Mal im Jahre rorfallt, allerdings Verwunderung erregen mußte. Zu⸗ dem lag ein hinterliſtiger Blick in ſeinem Auge, den ich eben ſo leicht von einem ſtummen Diener erwartet haͤtte, (denn damit iſt James in ſeiner He dahinlichen Laune gar gut zu vergleichen)Was Teufe gibts denn, James?

Der Teufel mag wohl im Spiel ſeyn, ſo viel ich verſtehe ſagte James mit einem anderen bedeutungs⸗ vollen Laͤcheln,denn es war ein rauenzimer dog, das nach Ihnen, Master AMlan frug.

Ein Frauenzimmer das nach mir frug? ſaste ich erſraunt;(denn Du weißt wohl, daß außer der alten Tante Teggie, die Sonntags zum Mittagseſſen kommt, und der noch aͤlteren Lady Bedrooket, die zehnmal jaͤhr⸗ lich nacl

er vierteljaͤhrigen Zahlung ihrer Leibrente

knachfraͤgt, kaum eine weibliche Perſon ſich ürſchwelle naͤhert, da mein Vater alle ſeine lienten in ihren Wohnungen beſucht) James

wiederholt, es ſey eine Dame da geweſen die