Teil eines Werkes 
15. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 1. Bändchen (1826)
Entstehung
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bin nur mit anderen dabei betheiligt, ein Pachter, wenn Du ſo willſt, einer etwas bedeutender Salm⸗ Fiſcherei am unteren Ende der Kuͤſte. Aber mißverſte⸗ he mich nicht. Das Schlimme bein Anglen, worun⸗ ter ich auch alle Arten der Jagd wie man es nennt, verſtehe, welche das Leiden des Thieres bezweckt, be⸗ ſteht nicht im bloßen Fangen und Toͤdten der Thiere, mit welchen die Guͤte der Vorſehung die Erde zum Beſten der Menſchen bevoͤlkerte, ſondern darin, daß man aus ihren Leiden einen Gegenſtand des Vergnuͤ⸗ gens und des Genuſſes macht. Ich betreibe dieſe Fi⸗ ſcherei, naͤmlich das nothwendige Fangen, Toͤdten und Verkaufen der Fiſche grade ſo wie ich, wenn ich ein Pachter waͤre, meine Laͤmmer zu Markt ſchicken wuͤrde. Doch wuͤrde ich eben ſo leicht darauf verfallen, Freude am Metzgerhandwerk zu finden, wie an dem eines Fiſchers.“ * Wir beruͤhrten dieſen Punkt nicht wei ter; denn wenn ich ſchon ſeinen Grund fur allzu ſtreng hielt, ſo ſprach mich doch mein Gewiſſen von jeder andern Freude, auſſer der an der Theorie der Feldjagd frei, darum fuͤhlte ich alſo keinen Beruf in mir eine Beſchaͤfti⸗ gung, welche mir noch ſo wenig Freude gewaͤhrt hat⸗ te, zu vertheidigen.

Wir waren waͤhrend der Zeit an den Ueberbleib⸗ ſeln des alten Wegweiſers vorbeigekommen, den mein Wirth vorher als Markſtein bezeichnet hatte. Ich aing uͤber eine verfallene hoͤlzerne Bruͤcke, welche auf lan⸗ gen, kruͤckenaͤhnlichen Pfoſten ruhte, waͤhrend mein neuer Freund Strom aufwaͤrts eine ſichere Furt zum durchreiten ſuchte, denn der Strom war bedeutend angeſchwollen.

Als ich ihn am jenſeitigen Ufer erwartete, beob⸗ achtete ich einen Angler, welcher eine Forelle nach der anderen faſt ſo ſchnell fing als er die Schnur aus⸗ warf. Ich geſtehe daß ich mich, trotz meines Freun⸗ des Joſua's Vorleſungen uͤber Humanitaͤt, nicht ent⸗ halten konnte ſeine Gewandtheit und ſeinen guten Er⸗