Teil eines Werkes 
15. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 1. Bändchen (1826)
Entstehung
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welche das paier noster anzeigten, von Silber waren, mit einem Cruziſix ven demſelben Metall.

Dieſe Perſon machte Vorbereitungen zum Abend⸗ eſſen inden ſie aaf einen grozen eichenen Tiſch, ein zwar grobes aber doch reinliches Tiſchtuch ausbreitete, Gedecke und Salz darauf ſtellte, und das Feuer zu⸗ recht legte, um einen Bratroſt darauf hinſtellen zu können. Ich ſah ihren Bewegungen ſtille zu, denn ſie ſchien weder mich bemerken zu wollen, noch reitzten mich ihre, auf eine eigene Weiſe, zuruͤckſtoßende Blicke, ein Geſpraͤch mit ihr anzuknuͤpfen.

Als die Duenna alle dieſe Vorkehrungen getroffen hatte, nahm ſie aus der wohlgefuͤllten Taſche meines Begleiters, welche er uͤber die Thuͤre gehangt hatte, einen oder zwei Salme oder Grilſen, wie man hier zu Lande die kleinere Art nennt, waͤhlte die beſten her⸗ aus, zerſchnitt ſie in Stuͤcken und bratete ſie auf dem

Roſt; mich aber ergriff der duͤftende Geruch des Ge⸗

richtes ſo maͤchtiglich, daß ich herzlich wuͤnſchte, es moͤchte kein Hinderniß zwiſchen der Platte und den Lippen entſtehn.

Als dieſer Wunſch in mir aufſtieg, kam der

Mann, der das Pferd in den Stall gefuͤhrt hatte, in

das Zimmer und zeigte mir eine noch unempfehlen⸗ dere Miene, als die des alten Weibes war, welche mit ſo vieler Geſchicklichkeit die Verrichtungen eines Koches uͤbernommen hatte. Er mochte ungeſaͤhr ſechs⸗ zig Jahre alt ſeyn; doch war ſeine Stirne noch nicht