Teil eines Werkes 
15. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 1. Bändchen (1826)
Entstehung
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ten, was mich, wie Du, Freund Alan, leicht denken kannſt, herzlich erfreute.

Kurz nach dieſer halsbrechenden Reiterei erreich⸗ ten wir zwei oder drei Huͤtten, von welchen die eine, wie ein abermaliger voruͤbergehender Mondſchein mich belehrte, um ein Bedeutendes anſehnlicher ſchien als die in dieſem Theile des Landes gewöohnlichen ſchotti⸗ ſchen Bauernhaͤuſer; denn die Fenſter waren verglast und im Dache waren, ſogenannte Sturmfenſter ange⸗ bracht, welche ein Zeichen der Pracht eines zweiten Stockwerks ſchienen. Die Lage ſchien ſehr anziehend, denn die Wohnung und der Hof lagen auf einem Werder von ungefaͤhr zwei Acker, welchen ein Bach, der ſeinem Rauſchen nach nicht unbedeutend ſchien, an der linken Seite des kleinen Thals bildete; waͤh⸗ rend er ſeinen Lauf nach der fernen Meereskuͤſte rich⸗ tete, welcher von Baͤumen beſchattet und verdunkelt zu werden ſchien. Der ebene Raum daneben erfreuete ſich einiger Mondblicke, ſo wie die ſtuͤrmiſche Nacht ſie gewaͤhren konnte.

Es blieb mir wenig Zeit uͤbrig Betrachtungen anzuſtellen, denn auf das laute Pfeifen meines Ge⸗

faͤhrten, welchem ein eben ſo lantes Hallo! folgte, er⸗

ſchien augenblicklich an der Thuͤre des auſeh Gebaͤudes ein Mann und eine Frau, denen zwei⸗ Neufundlaͤndiſche Hunde ſolgten, deren lautes Bellen ich ſchon eine Strecke weit gehoͤrt hatte. Ein oder zwei kreiſchende Windhunde, welche in das Conzert