gen und Ahnungen die Geſchichte eines kleinen Aben⸗ theuers erzaͤhlen, das mir geſtern zuſtieß; obzwar ich uͤberzeugt bin, daß Du, wie gewöhnlich, Dein Per⸗ ſpectiv umwenden und meine arme Erzaͤhlung fuͤr eine unbedentende Begebenheit halten und fuͤr einen Um⸗ ſtand, von welchem Du mich wieder anklagen wirſt, falſche Schlusfolgen gezogen zu haben. Zum Henker aber auch, Alan, Du biſt ſo wenig zum Vertrauten eines jungen Abentheurers, der mit einiger Einbil⸗ dungskraft begabt iſt, geeignet, wie der alte einſilbige Sekretaͤr des Facardie von Trebizonde. Dennoch muͤſ⸗
ſen wir beide, jeder ſeinem beſondern Schickſale folgen.
Meine Beſtimmung iſt es zu ſehen, zu handeln, zu
erzaͤhlen;— die Deinige, wie ein alter Hollander in
demſelben Yoſtwagen mit einem Gasconier zu ſitzen, zu hoͤren und die Achſel zu zucken.
Von Dumfries, der Hauptſtadt dieſer Grafſchaft, habe ich nur wenig zu bemerken, denn ich will Deine Geduld nicht mißbrauchen, wenn ich Dir ſage, daß es
an den Ufern des lieblichen Fluſſes Nith liegt und daß man vom hoͤchſten Standpunkte der Stadt, vom Kirch⸗ hofe aus, eine weite und ſchoͤne Gegend vor ſich liegen ſieht. Auch will ich keinen Gebrauch von dem Privile⸗ gium der Reiſenden machen, Dir die ganze Geſchichte vom Bruce zu wiederholen, welcher an dieſem Orte in der Dominikaner⸗Kirche den rothen Comin erſtach, und deß wegen, weil er den Gottesfrieden brach und ein Meu⸗ chelmoͤrder wurde, den Dank des Koͤnigs und des a Va⸗


