Teil eines Werkes 
15. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 1. Bändchen (1826)
Entstehung
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nicht, dan, um dem eingebildeten Schmachten nach ei⸗

ner nichtigen Neugierde Genuge zu leiſten, ich mich

der Gefahr ausſetzen wmerde⸗ die ſichere Stuͤtz e meiner gegenwaͤrtigen Lage zu verlieren. Wer bis j jetzt meine Schritre leitete, hat mir dnrch redende Beweiſe mehr als durch Verſicherungen, die er ſich erſparte, gezeigt, daß mein wirklicher Vortheil Hauptzweck war. Ich waͤre daher wohl aͤrger als ein Narr, wenn ich gegen ihre Antoriraͤt Einwuͤrfe machen wollte, ſelbſt wenn dieſe nach Launen ausgeuͤbt waͤre. Denn gewiß in meinem Alter— und wenn man mir noch dazu in

jeder andern Hinſicht die Wahl meiner Einrichtung

und die Sorge fuͤr mich uberlaͤßt— haͤtte ich wohl erwarten koͤnnen, daß man den Grund, warum man mich aus England verbannt, frei und offen meiner eigenen Ueberlegung und Einſicht uͤberli eße. Dennoch will ich nicht dagegen murren. Ich vermuthe, eines Tages werde ich doch ſchon den Zuſ ſammenhang der ganzen Geſchichte erfahren; und dann werde ich viel⸗

leicht einſehen, wie Du zuweilen andeuteſt, daß an

der ganzen Sache nicht viel Wichtiges iſt.

Ich kann mich nicht enthalten, mich zu verwundern — aber, Gott weiß es, wenn ich ſo fortfahre, ſo wird mein Brief ſo voll Wunder werden, wie 5 Katterfelto's*) Ankuͤndigungen. Ich denke, ich will Dir jetzt ſtatt der

verzweifelten ewigen Wiederholungen von Vermuthun⸗ —.

*) Waseſcheinlih ein Taſchenſpieler. Anmerk⸗ des Uekerſ⸗