Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

302

vielleicht fuͤr unmoͤglich, Menteith? Wohlan, gehe nun jeder an ſeinen Dienſt. Euch ruft Amor, mich Mars.

Sie ſchieden, und der genommenen Abrede zufolge, ſuchte Menteith fruͤh am naͤchſten Mor⸗ gen eine Unterredung mit dem verwundeten Rit⸗ ter von Ardenvohr, und eroͤffnete ſeine Bewer⸗ bung um die Hand des Fraͤuleins. Dem Ritter war die gegenſeitige Zuneigung der jungen Leute nicht entgangen, aber auf eine ſo fruͤhe Erklaͤrung von Seiten des Grafen war er nicht vorbereitet. Er antwortete anfaͤnglich, er haͤtte ſich viel⸗ leicht ſchon zu ſehr den Gefuͤhlen ſeines perſoͤn⸗ lichen Gluͤckes zu einer Zeit uͤberlaſſen, wo ſein Clan ſo große Verluſte und Demuͤthigungen er⸗ litten haͤtte, und er wollte daher nicht laͤnger an die Erhoͤhung ſeines Hauſes in einer ſo drang⸗ ſalvollen Zeit denken. Als aber der verliebte Menteith dringender wurde, erbat ſich der Ritter einige Stunden, um ſich zu bedenken, und mit ſeiner Tochter eine ſo wichtige Frage zu be⸗ rathen.

Das Ergebniß dieſer Beſprechung war fuͤr

3