Menteith guͤnſtig. Der Ritter von Ardenvohr uͤberzeugte ſich, daß das Gluͤck ſeiner wiederge⸗ fundenen Tochter von ihrer Verbindung mit dem Geliebten abhing, und wenn ſie nicht auf der Stelle geſchloſſen wurde, ſo ließ ſich vorausſe⸗ hen, daß Argyle einem Buͤndniſſe, das in jeder Hinſicht fuͤr ihn ſelber erwuͤnſcht ſein mußte, tauſend Hinderniſſe entgegenſetzen wuͤrde. Men⸗ teith's Geſinnung war ſo vortrefflich, und ſein Vermoͤgen und ſeine verwandtſchaftlichen Ver⸗ haͤltniſſe gaben ihm ſo viel Anſehen, daß dieſe Vorzuͤge, nach des Ritters Meinung, die Ver⸗ ſchiedenheit ihrer beiderſeitigen Anſichten der Staatsangelegenheiten aufwogen. Aber ſelbſt wenn ſeine Meinung uͤber die Vortheile dieſer Verbindung weniger guͤnſtig geweſen waͤre, wuͤr⸗ de er ſich vielleicht nicht haben entſchließen koͤn⸗ nen, den Waͤnſchen des wiedergefundenen Kin⸗ des ſeiner Hoſſnungen entgegenzutreten. Eine Regung von Stolz hatte auch Antheil an ſei⸗ nem Entſchluſſe. Es lag eine Demuͤthigung darin, die Erbinn von Ardenvohr, als ein Maͤdchen, das arm, abhaͤngig und als Harfne⸗
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten


