Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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Waͤhrend das Maͤdchen ſang, bemerkte * Graf Menteith nicht ohne Ueberraſchung, daß

liſchen Originals wünſchen, die wir daher beifügen, mit der Bemerkung, daß wir die Urſchrift bei Herrn Jedediah Cleiſhbotham niedergelegt haben.

Der Hagelſturm war auf den Flügeln des Herbſt⸗ windes hinweg geführt worden. Die Sonne blickte aus den Wolken hervor, bleich wie der verwundete Held, der ſein Haupt matt auf der Heide erhebt, wenn das Gebrüll der Schlacht über ihn hinweg gezogen iſt. Finela, die Herrinn der Burg, trat heraus, um ihre Mägde mit den Milcheimern zu den Heerden zie⸗ hen zu ſehen. Da ſaß ein verwaiſetes Mädchen un⸗ ter der alten Eiche. Die welken Blätter ſtreuten ſich um ſie her, und ihr Herz war noch welker als jene. Der Vater des Eiſes(dichteriſch fuür Froſt) hielt die Hagelkörner in ihrem Haare noch gefroren; ſie gli⸗ chen den Flecken von weißer Aſche auf den ver⸗ ſchlungenen Aeſten der ſchwarzen, halb verbrannten Eiche. Und das Mädchen ſprach:Gebt mir Troſt, edle Frau; ich bin ein Waiſenkind. Und die Edel⸗ frau ſprach:Wie kann ich geben, was ich nicht habe! Ich bin die Witwe eines erſchlagenen Edel⸗ herrn, die Mutter eines verunglückten Kindes. Als

ich aus Furcht vor der Rache der Feinde meines Gemahls floh, ward unſer Boot von der Flut um⸗ 4 geworfen und mein Kind kam um. Es war am Morgen des Brigittentages, nicht von dem mäch⸗ tigen Waſſrfal von Campfte. Ein unglückſeliger

Tag! Und das Mädchen antwortete:Es war am