Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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Zwöoͤlf Jahre ſind's, als ich, bedroht Von wilder Feinde Wuth,

Entfloh, da fand mein Kind den Tod In der empoͤrten Flut.

Zwoͤlf Jahre ſind verfloſſen, ſprach Die arme Pilgermaid,

Da fiſcht' man am Brigittentag Von Campſie nicht gar weit.

Die Heil'ge keinen Fiſch verlieh; Man fand ein Kind, halb todt,

Und zog es auf in Noth und Muͤh, Daß hier es fleht um Brod.

Die Herrinn kuͤßt das Kind. Dieß Gluͤk Die Heil'ge gab es mir!

Haſt meines Gatten Falkenblick, Mein Erbe laß' ich Dir.

Es ſchmuͤckt das Kind, das einſt geweint, Nun Seid' und Sammet gar,

Und ſtatt der Hagelkoͤrner ſcheint Die Perl' in ihrem Haar.

*) Die Bewunderer reiner celtiſcher Alterthümlichkeit werden vielleicht eine woͤrtliche Uebertragung des ga⸗ Erſter Theil. 15