Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

220

ſal ausſprechen, worein Mac⸗Aulay's Unbe⸗

ſonnenheit und euer Einfluß, Herr Graf, mei⸗

nen tapfern Freund Allan, und ſeines Vaters Stamm und ſo manchen wackern Mann reiſſen

werden.

Der Wuͤrfel liegt fuͤr uns alle, Ritter Campbell, erwiderte Allan mit finſterem Bli⸗

cke. Die eiſerne Hand des Verhaͤngniſſes hat

unſer Schickſal auf unſre Stirne eingebrannt, lange vorher, ehe wir einen Wunſch hegen, oder einen Finger fuͤr uns regen konnten. Waͤ⸗ re es anders, was fuͤr Mittel haͤtte der Seher, die Zukunft aus jenen geſpenſtiſchen Vorzei⸗ chen zu erkennen, die vor ſeinem wachenden und ſchlafenden Auge ſchweben. Nichts kann vorher geſehen werden, als was gewiß ſich er⸗ eignet. 3 Der Ritter wollte antworten, und die dunkelſten und ſtreitigſten Punkte der Meta⸗ phyſik ſollten von zwei Hochlaͤndern eroͤr⸗ tert werden, als ſich die Thuͤre oͤffnete,

und Aennchen Lyle mit ihrer Harfe in der

Hand hereintrat. Ihr Gang und Blick ver⸗