Teil eines Werkes 
3. Theil (1821)
Entstehung
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rige Papiere in Sicherheit bringen; allein eigent⸗ lich wollte er ihn nicht Zeuge ſein laſſen von dem Triumphe ſeines Bruders. Durch die ver⸗ oͤdeten Gemaͤcher ſchien ihm ſeine Jugend wie ein unzufriedener Geiſt zu ſchweben, und ihm bei jedem Schritte neue Gegenſtaͤnde des Kum⸗ mers und der Selbſtpeinigung vorzufuͤhren. End⸗ lich konnte er den Zuſtand, worinnen er ſich be⸗ fand, nicht laͤnger ertragen. Er ſtuͤrmte daher fort aus dem Hauſe, das Thal entlang, gleich als wollte er ſich auf dieſe Art von der Buͤrde befreien, welche auf ihm laſtete. Eben war die Sonne untergegangen, als er den Eingang von Corrienan⸗ſchian erreicht hatte, und die Erinne⸗ rung des Anblicks, der ſich ihm zuletzt hier dar⸗ geboten hatte, trat wieder vor ſeine Seele. Ueber⸗ dies war er auch in einer Stimmung, wo er eher Gefahren aufſuchen, als vermeiden mochte. Ich will dem geheimnißvollen Weſen wie⸗ der unter die Augen treten! ſagte er:ſie hat mir ja das Schickſal voraus geſagt, welches mich in dieſes Gewand gehuͤllt hat. Ich will doch hoͤren, ob ſie mir nicht Etwas ſagen wird uͤber ein Leben, das doch nur elend ſeyn kann. In der That erblickte er auch die weiße