Teil eines Werkes 
3. Theil (1821)
Entstehung
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hohen Thorwege, uͤber dem das Wappen des Hauſes von Avenel prangte, verſchwand. Die beiden treuen Diener machten, was ſie geſehen hatten, bloß der Dame Glendinning bekannt, welche mit ſuͤßem Stolze ihren Sohn begleitet hatte, um zu ſehen, wie er unter den Baronen des Landes ſeine Stelle einnehmen wuͤrde.

O! mein Sohn! rief ſie, als ſie von der Erſcheinung hoͤrte:das Schloß iſt wohl ſehr groß und ſchoͤn, aber ich wuͤnſche doch, daß Ihr Euch nicht wieder zuruͤck ſehnen moͤget zu dem ſtillen Aufenthalte zu Glendearg, denn das Spiel, ſcheint mik, iſt noch nicht ausgeſpielt.

Dieſe natuͤrliche Bemerkung, welche ihren Grund in der Aengſtlichkeit einer Mutter hatte, wurde jedoch bald vergeſſen unter den Zerſtreuun⸗ gen, welche die Unterſuchung und Bewunderung des neuen Aufenthaltes ihres Sohnes herbei⸗ fuͤhrte.

Indeß dieſes Alles vorging, hatte ſich Eduard nebſt ſeinem Grame in dem vaͤterlichen Thurme zu Glendearg verborgen, wo jeder Gegenſtand ihm ſchmerzliche Erinnerungen erneute. Des Abts Guͤte hatte ihn dahin geſandt unter dem Vorwande, als ſolle er einige der Abtei gehdͤ⸗