Teil eines Werkes 
3. Theil (1821)
Entstehung
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ſich windend, von Suͤden her nach Kennaquhair ſich hinzieht; da bemerkte er denn in einiger Ent⸗ fernung eine Staubwolke, und vernahm die An⸗ naͤherung von Roſſen, indeß zuweilen der Glanz der Speere durchblitzte, und ſo den Zug bewaff⸗ neter Maͤnner verrieth⸗

„Ach! uͤber meine Schwaͤche!“ ſagte der Abt Euſtachius, indem er ſich die Thraͤnen aus den Au⸗ gen trocknete:„mein Geſicht iſt zu dunkel, ihre Bewegungen zu beobachten, ſchaue Du hin, mein Sohn Eduard!“— ſein Liebling, der junge No⸗ vize, war nemlich indeß an ſeine Seite getre⸗ ten—„ſchaue hin, und ſage mir, was fuͤr Feld⸗ zeichen ſie tragen?

Es ſind Schotten! rief Eduard, ich ſehe ihre weißen Kreutze? Es moͤgen wohl die weſtli⸗ chen Grenzhuͤter ſein, oder Fernieherſt und ſein Clan.. „Sieh nach dem Banner,“ ſagte der Abt: „welches Wappenbild traͤgt es?“

Das Wappen von Schottland! ſagte Edu⸗ ard: den Loͤwen mit ſeiner Maͤhne, durch drei Balken getheilt. Sollte dies die koͤnigliche Fahne ſein?

„Ach! Nein! Nein!“ verſetzte der Abt:„es