Teil eines Werkes 
3. Theil (1821)
Entstehung
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len deſſelben beruͤhmten Schall, denn er hatte Ungewitter zerſtreut und boͤſe Geiſter verjagt; allein jetzt kuͤndigte er bloß die Gefahr an, ohne ein Mittel zum Schutz dagegen zu gewaͤhren. Schnell wiederholte der Abt ſeinen Befehl, daß alle Bruͤder ſich im Chor verſammeln und zu einer feierlichen Prozeſſion ordnen ſollten; er ſelbſt beſtieg durch eine geheime Treppe den Kloſterthurm, und traf hier den Saeriſtan, der eben, ſeiner Pflicht gemaͤß, die große Glocke ge⸗ laͤutet hatte.

„Jetzt werde ich wohl zum letzten Male meine Pflicht erfuͤllt haben, ehrwuͤrdiger Vater und Lord,“ ſagte er zu dem Abte:„denn dort kommen ſchon die Philiſter! Alein ich wollte doch nicht, daß die große Glocke des Kloſters anders als in gehorigen Toͤnen zum letzten Male erklingen ſollte. Ich bin zwar nur ein ſuͤndiger Mann, unwuͤrdig eines heiligen Geſchaͤftes, al⸗ lein ich wage es doch, zu behaupten, nie hat eine Glocke von dem Thurme unſers Kloſters ſo lange Vater Philipp dieſelben heſorgt hat, in falſchen Toͤnen geklungen.”

Ohne darauf zu antworten, ſchaute der Abt ſcharf nach der Straße, welche, um den Berg