Teil eines Werkes 
1. Theil (1825)
Entstehung
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Sohn. Erſterer kam ihr vor, als ob er Ahnenhochmuth, viel uͤble Launen haͤtte, in ſeinem Weſen plump und nach ſeinen Sit⸗ ten ungehobelt waͤre. Den alten Bedienten, der Einzige, der die Aufwartung bei der Tafel hatte, fuhr er grob an, als er ihm das, was er verlangte, nicht ſchnell genug reichte. Haͤtte man es uͤbrigens Annen nicht geſagt, daß in dem Schloſſe reiche Leute wohnten, ſie haͤtte es nicht geglaubt. Die Zimmer waren nicht beſſer ausmoͤblirt, als in ihrer vaͤterlichen Wohnung. Die Frau des Schloſſes allein zeichnete ſich durch einen reichen Anzug aus, die Andern waren einfach und wohlfeil gekleidet.

Mathilde wies Annen mit ihrem Sohne fruͤher, als ſie es gewohnt war, ihr Schlaf⸗ gemach und ihr Wohnzimmer an. Sie mußten drei lange Treppen in die Hoͤhe