Teil eines Werkes 
1. Theil (1825)
Entstehung
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ſteigen, ehe ſie vor der Stube ankamen. In ihr herrſchte eine Art von Daͤmmerung, da die Aufwaͤrterin, welche ſchlafend auf einem Lehnſtuhle ſaß, das helle Licht nicht unterhalten hatte.

Ihr ſeyd muͤde, ſagte Nathilde, legt Euch nieder, ich bleibe noch ein Weil⸗ chen bei Annen, wenn ſie ſich nicht ſchon niederlegen will. 3

Die Frau entfernte ſich und als der kleine Clito auch eingeſchlafen war, entſpann ſich unter den Beiden eine Unterhaltung, die bis nach Mitternacht fortgeſetzt wurde. Ihre Seelen floſſen gleichſam in einander und ſie fuͤhlten es, daß eine Übereinſtimmung der Geſinnung und der Gefuͤhle unter ihnen herrſchte und ſie gelobten einander Liebe,

Freundſchaft und Verſchwiegenheit.