Teil eines Werkes 
2. Theil (1825)
Entstehung
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den Herzen getrennt habe. Unmoͤglich konnte Robert nach ihrem Beduͤnken eine Gattin verlaſſen, an der er fruͤher mit ganzer Seele hing, wenn die Liebe und Ernigkeit unter ihnen fortbeſtand. Daß Anna Veranlaſſung gab, daß der Bruch des gluͤcklichen Bundes herbeigefuührt wurde, das konnte ſie nicht glauben, ſie ſchob alſo alle Schuld auf Roberten und ſagte zu ihrem Gatten:Auch die beſten Maͤnner ſind veraͤnderlich in ihren Neigungen und ihre feurigſte Liebe erkaltet. Kann auch ein Weib mit Sicherheit auf ihre Beſtaͤndigkeit und Treue rechnen. Die Roſen und Lilien unſerer Wangen locken ſie an und bleichen dieſe Farben, dann fliehen ſie davon und uͤberlaſſen uns den Martern einer Taͤuſchung, eines Glaubens, der uns eine Weile entzuͤckte. Moͤge der

guͤtige Himmel mich nie eine ſolche Erfah⸗

rung machen laſſen, ſie wuͤrde mich toͤdten. O, Du arme, ungluͤckliche Anna, die Du