Teil eines Werkes 
2. Theil (1825)
Entstehung
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dieſen Wechſel nie gefuͤrchtet haſt, Dich will ich in meine Arme nehmen und Dich troͤſten. Wahrlich, ein treuloſer Gatte, der einſt vom treuen Weibe geliebt, ſich von ihm ſcheidet, wird fort geliebt, ſein Verluſt wird beweint, ob er auch keiner Thraͤne wuͤrdig iſt. Norfolck entgegnete:Das Urtheil des Herzens, wenn der Verſtand es nicht lei⸗ tet, iſt ſelten ein richtiges. Wie kannſt Du den Herzog verdammen, da Du doch nicht

weißt, ob er der ſchuldige Theil iſt. Du

kennſt ſeine religioͤſe Schwaͤrmerei, waͤre es es denn nicht moͤglich, daß er es fuͤr ſeinen hoͤhern Beruf achtete, wie es Tauſende thaten, die Weib und Kinder verließen, ſeine letzte Kraft der Bekaͤmpfung der Unglaͤu⸗ bigen und dem Siege der Chriſtenheit zu weihen? Fehlte er, ſo geſchah es in from⸗ mer Abſicht. Es iſt wahrſcheinlich, daß er in Liebe und Frieden von Annen ſchied und

ihr verſprochen hat, wenn ein heiliges