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eine vorzuͤgliche Verſtandesgabe fehlt und ſie den aͤußern Firniß, wodurch eine Jungfrau dem Manne gefaͤllt, nicht achtet.“
„Vor meiner juͤngſten Schweſter Beate aber nehmt Euch wohl in Acht. Sie iſt liſtig und klug und lauert auf Worte und Mienen, um davon nach ihrer Willkuͤhr Gebrauch zu machen. Zwiſchen dem Vater und der Mutter hat ſie oft durch ihre Plau⸗ derei Unfrieden geſtiftet; aber wegen ihres ſchmeichelnden, liebkoſenden, unbefangenen Weſens, iſt ſie doch der Liebling von Bei⸗ den. Sie verſteht die Kunſt, als ob ſie ihr angeboren waͤre, alle Rollen zu ſpielen, jede Geſtalt anzunehmen, nur nicht die natuͤrliche und wahre. Wenn ſie es der Muͤhe werth achtet, wird ſie es darauf anlegen, Euer Herz zu erobern und leicht wuͤrdet Ihr es ihr hingeben, wenn ich Euch nicht gewarnt haͤtte.“


