Teil eines Werkes 
2. Theil (1825)
Entstehung
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Betragen des Vaters nicht zu dem ihren ſtimmt. Sie heirathete den reichen Juͤngling aus Zwang weil ihre armen Eltern glaub⸗ ten, daß ein reicher Mann ſeine Frau gluͤck⸗ lich machen koͤnne. Wollt Ihr es alſo mit meiner Mutter nicht verderben, ſo beleidigt nie ihre Eitelkeit, ruͤhmt ihr Gluͤck, daß ſie mit einer Koͤnigin in ſo enger Verbindung ſteht, ſpielt die Rolle einer Nonne, verſaͤumt die Meſſe nicht, und wenn ſie Euch dazu einladet, ſingt und betet eifrig mit ihr.

Meine Schweſter Gertrud iſt die Liebe, die Gefaͤlligkeit, die Froͤmmigkeit ſelbſt. Die kann kein Kind betruͤben. Sie hat keine eiteln Wuͤnſche und iſt immer zufrieden. Wenn der Vater ſie bisweilen hart anfaͤhrt, ver⸗ birgt ſie den Schmerz und weint im Stillen. Seyd offen und zutraulich gegen ſie und Ihr habt ihr Herz gewonnen. Die Mutter veerkennt den Werth dieſer Tochter, weil ihr