Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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waͤre, als den Abend vorher. Allein kaum hatte Marie von Avenel die Augen aufgeſchlagen und ſie auf die Geſtalt des dienſtfertigen Hoͤflings fallen laſſen, als ſie wieder ohnmaͤchtig zu wer⸗ den drohte und ausrief:Verhaftet den Moͤr⸗ der!*

Alle ſtanden bei dieſem Ausrufe wie verſtei⸗ nert, Niemand aber mehr als der Euphuiſt, der ſich ſelbſt ſo ploͤtzlich und ſo ſeltſam von der Leidenden, der er huͤlfreich beiſpringen wollte, und die ſeine Bemuͤhungen dieſerhalb mit ſo viel Abſcheu verwarf, verklagt ſahe.

Schafft ihn hinweg, ſchafft den Moͤrder hinweg, ſchrie ſie.

Bei meiner Ritterſchaft! verſetzte Sir Piercie:Eure liebenswuͤrdigen Eigenſchaften, ſowohl des Geiſtes als des Leibes, meine ſchoͤnſte Discretion, ſind von irgend einem ſeltſamen Blendwerke umnebelt; denn Eure Augen unter⸗

ſcheiden entweder nicht mehr, daß es Sir Pier⸗ cie Shafton, Eure allerergebenſte Affabilitaͤt, iſt, welche jetzt vor Euch ſteht, oder wenn auch Eure Augen nicht irren, ſo hat doch Euer Geiſt faͤlſch⸗ lich geſchloſſen, daß er ſich irgend eines Verbrechens oder einer Gewaltthaͤtigkeit ſchuldig gemacht hat⸗