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wovon ſeine Hand nichts weiß. Kein Mord,
meine hoͤchſt erzuͤrnte Diseretion, iſt heute began⸗
gen worden, außer dem, den Eure zornigen Blicke jetzt eben an Euren ergebenſten Gefan⸗ genen begehen.“
Hier wurde er von dem Unterprior unter⸗ brochen, der unterdeſſen mit Martin ſich beſon⸗ ders beſprochen, und von dieſem Bericht uͤber die Umſtaͤnde empfangen hatte, durch welche Marie
von Avenel— weil ſie ihr unvorbereitet mitgetheilt
wurden— in dieſen Zuſtand verſetzt worden war. „Herr Ritter,“ ſagte der Unterprior, in ei⸗ nem feierlichen Tone, doch mit einigem Beden⸗ ken:„es ſind uns ſcheinbare Umſtaͤnde von ſo außerordentlicher Natur mitgetheilt worden, daß, ſo ungern ich mir auch ein ſolches Anſehen uͤber einen Gaſt unſerer ehrwuͤrdigen Gemeinheit an⸗ maße, ich doch gezwungen bin, Euch um eine Erlaͤuterung daruͤber zu bitten. Ihr verließt doch dieſen Thurm fruͤh Morgens in Beglei⸗ tung eines Juͤnglings, Halberts Glendinning, des aͤlteſten Sohnes dieſer guten Frau, und jetzt kehrt Ihr ohne ihn zuruͤck. Wo und um welche Stunde habt Ihr Euch von ihm getrennet?“ Der engliſche Ritter ſchwieg einen Augen⸗ M 2


