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Endlich bot ein neu Hinzugekommener, der unbemerkt zu der Gruppe getreten war, ſeine Huͤlfe in folgenden Ausdruͤcken an:„Was iſt Ihnen denn, meine ſchoͤnſte Diſeretion? Was hat denn den raſchen Strom des Lebens ſo ſchnell zu der Citadelle des Herzens zuruͤckge⸗ draͤngt, und das Geſicht erbleichen laſſen, wo er mit Vergnuͤgen ewig haͤtte verweilen ſollen? Laßt mich zu ihr treten“ fuhr er fort:„mit dieſer uͤberaus koͤſtlichen Eſſenz, deſtillirt durch die ſchoͤnen Haͤnde der goͤttlichen Urania, kraͤf⸗ tig genug, das fliehenbe Leben zuruͤckzurufen, wenn es auch ſchon auf der Graͤnze des Schei⸗ dens ſtaͤnde.“
Mit dieſen Worten kniete Sir Viercie Shaf⸗ ton nieder, und hielt Marien von Avenel ein ſil⸗ bernes Buͤchschen unter die Naſe, ausgeſucht gearbeitet, und einen Schwamm enthaltend, ge⸗ taucht in die Wundereſſenz, die er ſo eben an⸗ geprieſen hatte. Ja, lieber Leſer, es war Sir Piercie Shafton ſelbſt, der hier ſo ganz uner⸗ wartet ſeine Dienſte anbot. Seine Wangen wa⸗ ren allerdings ſehr blaß, und ſeine Kleider hie und da mit Blut beſleckt, ſonſt aber konnte man Nichts an ihm bemerken, was anders geweſen
D. Kloſter. II. M


