Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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ließen ſie auch eher fuͤr eine todte als lebendige

Verſon anſehen. Alles gerieth in die hoͤchſte Beſtuͤrzung, und mit der Eil des liebenden Schrecks riß man ſie ſogleich aus Martins Ar⸗ men. Eduard trug ſie ſogleich ans Fenſter, da⸗ mit ſie wenigſtens friſche Luft ſchoͤpfen moͤchte; der Unterprior, der, wie viele ſeines Standes⸗

einige Kenntniß in der Heilkunde beſaß, ſchrieb

aufs eiligſte die zweckmaͤßigſten Heilmittel vor, die ihm beiſielen, und die erſchrockenen Weiber beeilten ſich wetteifernd, und einander ſelbſt oft hindernd, alle Dienſte zu leiſten, welche man fodern konnte. 3

Sie hat wieder einen ihrer ſchlimmen Zu⸗ fälle gehabt, ſagte Dame Glendinning.

Ja, ſie bekommt manchmal gerade ſolche Nervenerſchuͤtterungen, wie ihre ſelige Mutter auch oft bekam, ſagte Tibh.

Sie hat wohl gar wieder Etwas Schlim⸗ mes geſehen, ſagte die Muͤllerstochter, indeß verbrannte Federn, kaltes Waſſer, und alle Mit⸗ tel, die man gewoͤhnlich zur Wiederbelebung des Ohnmaͤchtigen anzuwenden pflegt, abwechſelnd, wiewohl mit geringer Wirkung, angewendet

wurden. End⸗

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