Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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ſie auf dieſem Wege zu bewirken, unterſuchte Glendinning doch aufmerkſam und genau das Fenſter des Gemaches. Dieſes war in dem erſten Stocke des Schloſſes gelegen, und nicht eben ſehr weit von dem Felſen entfernt, auf dem das Schloß lag, ſo daß ein gewandter und kuͤhner Mann, mit wenig Huͤlfe, bis auf die Felſenkante gelangen mochte, welche ſich un⸗ mittelbar unter dem Fenſter befand, und von da konnte man ſich wohl in den See hinab laſſen, oder hinab ſpringen, den er blau und klar in dem ſtillen Lichte des Vollmondſcheins vor ſei⸗ nen Augen ſich ausbreiten ſahe.

Waͤre ich erſt auf dieſer Felſenkante, dachte Halbert:dann ſollte Julian von Ave⸗ nel und Chriſtie mich zum letzten Mal geſehn haben. Die Lage des Fenſters beguͤnſtigte al⸗ lerdings dieſes Unternehmen, allein die Eiſen⸗ ſtaͤbe ſchienen ein unuͤberſteigliches Hinderniß ihm entgegenzuſtellen.

Indeß Halbert Glendinning aus dem Fen⸗ ſter ſahe, mit jener unruhigen Hoffnung, welche durch die Energie ſeines Charakters und den Entſchluß, den Umſtaͤnden nicht nachzugeben, er⸗ regt wurde, vernahm ſein Ohr einige Toͤne von

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