laͤndlichen Huͤtte des Nordens eine ſchoͤne Ge⸗ ſtalt und eine offene Seele finde, mit der ich meine Empfindungen tauſchen kann. Laßt mich Euch, liebenswuͤrdige Lady, beſonders erſuchen, daß Ihr, in Gemaͤßheit der allgemeinen Sitte an unſerm Hofe— dem Garten des feinern Wit⸗ zes— mit mir einige Beiworte oder Zunahmen wechſelt, wodurch Ihr meine Ergebenheit in Eu⸗ rem Dienſte bezeichnen moͤgt. Ich werde Euch z. B. meine Protektion nennen, und mich laßt Eure Affabilitaͤt ſein.*)
*) In alten Dramen kommen viele Beiſpiele ſol⸗ cher ſcherzhaften und witzigen Benennungen vor, wodurch das innigere Verhältniß gewiſſer Perſonen bezeichnet zu werden pflegte. In Every Man out of his Honour findet ſich ein humoriſtiſcher Streit über die paſſendſten Nahmen, das Verhaltniß zwiſchen Sagliardo und Cava⸗ liero Shift anzudeuten. Endlich nimmt man Counte- nance und Resolution an. In Cyntia's Revels ſpricht ein Wollüſtling und Hofmann folgendermaßen: Ihr wißt, daß ich Madame Philantia meille Ehre nenne, und ſie mich ihren Ehrgeiz. Wenn ich nun mit ihr zuſam⸗ mentreffe, da ſag' ich zu ihr: Süße Ehre, ich habe mich bisher bloß mit den Lilien Ihrer Hand begnügt, ich möchte doch nun auch die Roſen Ihrer Lippen koſten Worauf ne dann nicht anders als mit Erröthen antworten kann:


