Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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zeigte, und welches bloß durch eine Menge ſchi⸗ ner ſchwarzer Haare umdunſelt ward, die das Maͤdchen durch ein gruͤnſeidenes, mit Silber ge⸗ ſticktes, Haͤubchen, paſſend zu dem Beſatze ihres Kleides, zuſammengehalten hatte. Das ganze Weſen der Fremden war aͤußerſt lieblich, die gro⸗ ßen, ſchwarzen, ſchalkhaft und gutmuͤthig zu⸗ gleich blickenden Augen, der kleine Mund⸗ die wohlgeformten, wenn gleich etwas vollen, Lip⸗ pen, die Zaͤhne wie Perlen, das Kinn mit dem verführeriſchen Gruͤbchen— Alles war entzuͤk⸗ kend. Der Wuchs zeigte Fuͤlle und Rundung, und Feſtigkeit und Anmuth zugleich; freilich ſchien es, als koͤnnte er in einigen Jahren zu ſtamm⸗ haft und maͤnnlich werden, wie dies bei ſchotti⸗ ſchen Schoͤnheiten nichts ſeltenes iſt, aber jetzt, im ſechszehnten Jahre, hatte Myſia ganz das Anſehen einer Hebe. Bei aller muͤtterlichen Zaͤrt⸗ lichkeit und Partheilichkeit, mußte ſich Dame Els⸗ peth doch geſtehen, daß leicht ein ſchoͤnerer Mann, als Halbert, ſich melden koͤnnte, auch ſahe die Dirne etwas fluͤchtig aus, und Halbert war erſt neunzehn Jahr alt; indeß heirathen mußte er, das war nun einmal beſchloſſen, und hier fand ſich eine ſehr ſchoͤne Gelegenheit⸗