Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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rechte, und es heißt ja ſchon in einem alten Liede:

Ich leb' von der Mühle, Gott ſegne Dich, Mutter, Weib und Kind biſt Du ja für mich!

Ich ſeh' es gern, wenn jeder Dienſtbote auf ſeines Brodtherrn Vortheil ſieht. Nun, Myſia, nimm nur den Mantel ab, denn die Nachbarin ſieht uns gern bei ſich, und Niemand im ganzen Kloſterbezirke zahlt den Mahlgroſchen, und Alles, was ſich einmal gehoͤrt, beſſer als ſie,. Ohne weitere Complimente hing jetzt der Muͤller ſeinen Mantel auf ein Hirſchgeweih⸗ wel⸗ ches die leeren Waͤnde des Thurmes zierte, und zum Aufhaͤngen der Kleider ganz Eigenilich be⸗ ſtimmt war. 8 Unterdeſſen half Dame Elspeth der Frem⸗ den, die ſie ſich ſchon zur Schwiegertochter aus⸗ erſehen, ihren Hut und Mantel ablegen, und nun ſtand ſie da, die huͤbſche Tochter des reichen Muͤllers, heiter und freundlich in einem weißen Rocke, deſſen Saum mit einer gruͤnſeidenen Frange beſetzt war, worin ſich Silberfaͤden web⸗ ten. Dame Elspeth warf einen aͤngſtlichen Blick auf das gutmuͤthige Geſicht, das ſich ihr jetzt